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Grauschimmel bei Rosen

Grauschimmel (Botrytis) - (Botrytis cinerea)

Wenn eine Rose mit Grauschimmel befallen ist, ist das bei Infektionsbeginn schwer zu erkennen, da dieser anfangs nur wenig sichtbar ist. Der Grauschimmel befällt vorwiegend den oberen Stängelbereich und die Knospen und Blüten der Rosen und bringt diese zum Faulen. Die befallenen Pflanzenteile sterben meist ab und dienen dem Pilz später als Winterlager. Besonders jedoch das Nicht-Öffnen der Blüten ist für den Gartenfreund ein großes Ärgernis.

Schadbild von dem Grauschimmelpilz

Die befallenen Knospen öffnen sich nicht, faulen und werden von einem grauen Pilzrasen bedeckt. Auch die befallenen Stängel faulen und zeigen den grauen Pilzbelag. Meist befällt der Grauschimmel zuerst weiche, frische Triebe. Die Sporen keimen dabei am besten bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchte.

Wie bekämpfe ich Grauschimmel ?

Auch bei diesem Pilz wirken sich mehrere Faktoren günstig für dessen Wachtum aus:

  1. das Wasser - das Gießen der Rosenpflanzen sollte auf das Nötigste beschränkt sein und möglichst am Boden erfolgen.
  2. die Temperaturen - relativ kühle, (Sommer)stark wechselnde Tag - Nacht Temperaturen und dadurch bedingt hohe Luftfeuchte.
  3. Regen - längere Regenperioden sind ebenfalls pilzfördernd.

Auch hier gilt: Gesunde richtig ernährte und durch Stärkungsmittel wie z. B. Vitanal für Rosen, Vitanal Sauerkombi etc. gefestigte Rosen werden weniger befallen.

Bei einem Befall durch den Grauschimmelpilz sollte man als erstes die befallenen Pflanzenteile entfernen. Danach sollten die Rosenpflanzen mit Schutzmitteln wie Teldor und Monizin gespritzt werden, um weiteren Befall zu verhindern.


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