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Rosenblattrollwespe

Blennocampa pusilla

Im Mai verpuppen sich die überwinterten Larven der Blattrollwespe in einem Kokon im Boden. Die unscheinbare Rosenblattrollwespe, ca. 4 mm lang, fliegt dann die Rosen an, sticht in die Blätter und legt daran ihre Eier ab. In der dadurch entstehenden Blattröhre haben die geschlüpften, blassgelben bis grünlichen ca. 10 mm langen Larven optimalen Schutz vor Fraßfeinden. Dort ernähren sie sich an den Blättern. Befallszeit sind die Monate Mai, Juni und Juli (Larven). Nur wenige Wochen verbleiben die Larven in den Blattröhren, dann lassen sie sich auf den Boden fallen, um dort zu überwintern.

Schadbild der Blattrollwespe

Der Befall der Rose durch die Rosenblattrollwespe ist leicht an den nach innen eingerollten Blättern zu erkennen. Die Pflanze selbst erleidet allerdings durch die Blattrollwespe wenig Schaden.

Wie bekämpfe ich die Rosenblattrollwespe

Sinnvoll ist eine gute Bodenlockerung vor dem Winter, um die Larven in ihrer Ruhe zu stören und zum Absterben zu bringen. Im Frühjahr reicht es meist aus, da der Befall oft begrenzt ist, die befallenen Blätter abzuschneiden. Bei sehr starkem Befall sollten jedoch auch Pflanzenschutzmittel verwendet werden.


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